Clever und smart in die Zukunft – Investitionen von Unternehmen mit öffentlichen Fördergeldern nachhaltig und erfolgreich umsetzen

 

 „Fördermittel und Fördergelder für Unternehmen?“ – „Brauche ich nicht! Mir und meinem Unternehmen geht es sehr gut! Und von Corona bzw. einem Umsatzausfall bin ich auch nicht betroffen. Und überhaupt: Uns geht es zu gut, um Förderprogramme und Fördergelder nutzen zu müssen!“ 

Dabei geht es gar nicht darum, ob es einem Unternehmen zu gut geht, um öffentliche Förderprogramme zu nutzen. Vor „Corona“ haben bisher nur 9% der Unternehmen in Deutschland öffentliche Förderprogramme genutzt (Analyse von Creditreform 09.2019). Die anderen 91% hatten vor „Corona“ auf diese finanziellen und wirtschaftlichen Vorteile verzichtet. Mit dem Verzicht geht aber auch ein finanzieller Verlust einher, denn mit Förderprogrammen lassen sich Investitionen clever und smart finanzieren. Lassen sich Zuschüsse (geschenktes Geld vom Staat) nutzen und somit Investitionen mit weniger eigenem Kapital umsetzen. Auch die Wachstumsvorhaben von Unternehmen lassen sich mit verschiedenen Förderprogrammen und Fördergeldern zielgenau realisieren. Wer als Unternehmer seine Zukunft der nächsten Jahre plant und dabei festgestellt hat, dass es zu nennenswerten Investitionssummen kommen muss bzw. wird, der hat das Thema „Geld und Kapital“ auf dem Tisch. Wer genügend Gewinne macht, könnte die Investitionen aus dem Cash-Flow bezahlen – muss es aber nicht. Kostengünstiger und finanziell sinnvoller ist die Nutzung verschiedener Förderprogramme. Damit können die Kosten der Investitionen co-finanziert werden bzw. lassen sich Eigenkapital und Cash-Flow an anderer Stelle nutzbar machen.

 

Fördermittel und Fördergelder ist nur was für „schwache“ Unternehmen?

Jetzt in der „Corona-Zeit“ verbinden sehr viele Unternehmen das Thema Fördermittel mit „Hilfen vom Staat, für Unternehmen, denen es „schlecht“ geht“. Die Aufmerksamkeit liegt auf den Wirtschaftshilfen. Überall gibt es Meinungen und Stimmen und Erkenntnisse zum Thema Fördermittel – dabei auch Irrtümer und Fehldeutungen. Dabei gibt es seit vielen Jahrzehnten verschiedene Förderprogramme. Aktuell sind es (ohne die Corona Wirtschaftshilfen) über 5.100 Förderprogramme. Ob Digitalisierung, Expansion, Energieeffizienz, Unternehmenskauf, Gründung, künstliche Intelligenz, Umweltschutz, Innovation, o.ä. – der „normale“ Rahmen (ohne Corona Wirtschaftshilfen) bieten in der Europäischen Union über eine Billion Euro (!) an Zuschüssen an. In Deutschland allein über 50 Milliarden an Zuschüssen und hinzu kommen dann noch Förderkredite, staatliches Risikokapital, Bürgschaften und spezielle Startup- und Gründungsförderung.

Es geht nicht darum, ob ein Unternehmen Fördermittel braucht oder ob es „wirtschaftlich schwach“ ist, sondern die nutzbaren Vorteile sollten im Vordergrund stehen.

 

Fördermittel stehen für bestimmte Zwecke zur Erreichung bestimmter politischer bzw. wirtschaftlicher Ziele zur Verfügung!

Mit den genannten über 5.100 Fördermittel stellt es sich wie folgt dar: Die Menge an Förderprogramen ist in ca. 1.500 Richtlinien und Verordnungen reguliert. Davon sind ca. 70% nur für die Regulierung von Zuschüssen „verantwortlich“.

Die Fördermittel bieten Vorteile wie zum Beispiel: Zinsvorteile, nicht rückzahlbare Investitionszuschüsse, Projektzuschüsse, Innovationszuschüsse, Regionalzuschüsse, Tilgungszuschüsse, tilgungsfreie Jahre bei Förderkrediten, Zinszuschüsse, etc.

Die Geschäftsführung eines Unternehmens, welches auf einen z.B. Investitionszuschuss „verzichtet“, weil es glaubt diesen nicht zu brauchen, kann mit dem Verzicht dem eigenen Unternehmen einen Vermögensschaden zuführen! Denn um nutzbare Vorteile aus den Fördermitteln zum Wohle des Unternehmens zu erhalten, ist mindestens eine Fördermittel-Analyse zu erstellen.

Da 70% der Fördermittel-Richtlinien sich auf Zuschüsse beziehen (geschenktes Geld vom Staat), und diese nicht bei „Hausbanken“ zu erhalten sind, reicht es nicht aus, mal die „Hausbank“ zu fragen.

Hier setzt die „Holschuld“ des Geschäftsführers ein. Dieser ist verantwortlich und sollte sich über alle Möglichkeiten der Fördermittel erkundigen bzw. recherchieren.

 

Was ist den förderfähig für Unternehmen?

Ob Digitalisierung im Speziellen, Wachstumsinvestitionen im Allgemeinen, die aktuell notwendigen Anpassungen von Unternehmen, Investitions- und Innovationsvorhaben im Bereich der künstlichen Intelligenz, die eigenen Unternehmens-App, Vertriebsdigitalisierung, neue Webseiten oder andere Akquise Plattformen, Interessentengewinnung mit hybriden Mitteln und Investitionen (Offline und Online), virtuelle Fortbildungsprodukte (eigene Kundenakademie, Mitarbeiterakademie, o.ä.), Virtual und Augmented Reality Prozesse, der Kaufpreis eine Unternehmens oder die neue eigene Unternehmens-Immobilie – alles Bereiche, die sich ganz oder in Teilen mit Förderprogrammen finanzieren lassen.

Um die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen auszubauen, Arbeitsplätze zu erhalten und Neue zu schaffen, die Innovationsfähigkeit voranzutreiben, und schlussendlich auch wieder Steuern einzunehmen – deshalb sind Investitionen förderfähig.

 

Meine „Hausbank“ hat alle Fördermittel! - Ein Irrtum kostet Ihr Geld!

Die sogenannten „Hausbanken“, also oft die Volks- und Raiffeisenbanken, Sparkassen oder Banken wie Deutsche Bank, Hypovereinsbank, Commerzbank o.ä. können nur einen Teil aus der Menge der Fördermittel „haben“. Meist sind es die Förderkredite.

Investitionszuschüsse, also Geld vom Staat, die bei Investition als nicht rückzahlbare Fördermittel genutzt werden können, bekommen Unternehmen von Förderinstituten, bei Ministerien, o.ä. Institutionen. Die Hausbanken können an Unternehmen kein Geld oder Kredit verschenken, und deshalb bekommen Sie bei Hausbanken auch keine Investitionszuschüsse. Grundlage sind hier verschiedene Gesetze und auch die mit der Europäischen Kommission im März 2002 vereinbarte „Verständigung II“, die die Aufgaben der „Hausbanken“ und der Förderinstitute regelt. Hier zeigt sich auch die Aufteilung und Beantragungsregelung für öffentliche Förderprogramme. Es gibt Institute für „geschenktes Geld vom Staat“ und es gibt „Hausbanken – die das Geld zurückhaben wollen!“

Im Gegensatz zu den Förderinstituten bekommen Unternehmen bei den Förderinstituten kein Sparbuch, oder können dort Geld anlegen, o.ä.

 

Wir sind schon ein altes Unternehmen – also „alte Hasen“ und bekommen bestimmt keine Fördermittel!

Das Alter eines Unternehmens ist in der Fördermittel-Welt ein Parameter zur Einteilung, welches Fördermittel für welches Unternehmen nutzbar ist.

Auf das Alter kommt es grundsätzlich nicht an. Viele Förderprogramm-Einteilungen sehen vor, dass „Gründer-Fördermittel“ für Unternehmen vergeben werden, die bis 3 Jahre alt sind, oder manche bis 5 Jahre. Es gibt aber „Gründer-Fördermittel“, die bekommen Unternehmen noch, wenn diese schon 10 Jahre alt sind!

 

Bestehende Unternehmen bekommen andere Fördermittel, weil die Unternehmenssituation eine andere ist und andere Parameter entscheiden, ob es zu einer Förderung kommt oder nicht. „Alte“ Unternehmen (oftmals mit mehr als 3 Jahren Betriebstätigkeit…) bekommen neben den Förderkrediten auch andere Fördermittel wie Zuschüsse als geschenktes Geld vom Staat (nicht rückzahlbar) für Investitionen im Bereich Innovation, Umwelt, Entwicklung, Forschung, Technologie, etc.

 

 

 

 

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